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| Vin de table |
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französische Form des Tafelweines, d. h. die einfachste Qualitätsstufe.
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| Vin de pays |
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Diese Kategorie wurde geschaffen, um eine Unterscheidung zwischen dem einfachen Vin de table und Weinen mit eigenständigem Lokalcharakter vorzunehmen. Die Erträge sind auf 90 hl/ha beschränkt, der Wein muß einen Mindestalkoholgehalt von 10 % aufweisen und aus einem bestimmten Bereich kommen.
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| VDQS-Weine |
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Die Qualitätsstufe unterhalb der Appellation controllèe, eine nur sehr selten verwendete Kategorie (häufig in Appellationen im Midi zu finden).
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| A.C. |
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Appellation Controlèe; auch Appellation d'Origine Controlèe (A.O.C.), das viel nachgeahmte französische System für die wichtigen geographischen Benennungen von Wein, Spirituosen (z. B. Cognac) und best. Lebensmitteln (Käse). Frankreichs A.C. bildet einen zuverlässigen Leitfaden zu den besseren Weinen des Landes, die auf einem kontrollierten Produktionsgebiet gewachsen sind und genau festgelegte Rebsorten und Ertragsmengen erfüllen müssen. (vgl. DOC, DO, QbA)
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| Bordeaux-Klassifikation |
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Grundlage für die höhere Klassifizierung im Medoc, Graves, Sauternes und in St. Emilion ist das Weingut (Château). Im Gegensatz zum Burgund ist also ein Weinberg erst durch die Verbindung mit dem Château klassifiziert.
Am besten kann man den Qualitätsstand der einzelnen Châteaux in den verschiedenen Bereichen über den Preis vergleichen. Das ist auch die Methode der ersten und berühmtesten und noch heute gültigen Klassifizierung, wie sie zur Weltausstellung in Paris 1855 für das Medoc (einschließlich Château Haut-Brion in Graves) angewandt wurde, die aber mit dem heutigen Qualitätsstandard der einzelnen Châteaux nur noch teilweise entspricht. Deshalb wird von allen Seiten eine Neuklassifizierung der Châteaux des Medoc gefordert.
unterteilt in:
Premier crus
Deuxiémes crus
Troisiémes crus
Quatriémes crus
Cinquiémes crus
eigene Kategorie im Medoc (Bordeaux), für Weine und Weingüter, die im Unterschied zu den "aristokratischen" Cru Classès als "bürgerlich" eingestuft werden. Die Qualitäten bestimmter Cru Bourgois (bspw. Maucaillou, Chasse Spleen, Poujeaux oder Charmail) entsprechen den Cru Classés und würden bei einer Neueinteilung sicher aufsteigen.
Hinweise:
Die Weingüter wurden in Crus Bourgeois Exceptionnels, Crus Grands Bourgeois und Crus Bourgeois eingeteilt. Die Behörden der Europäischen Union erkennen aber nur die Bezeichnung Cru Bourgeois an.
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| Burgund-Klassifikation |
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Im Gegensatz zum Bordelais besteht die Grundlage der Klassifikation im Burgund nur auf dem Grund und Boden und ist nicht mit dem Namen der Weingüter verknüpft. Entscheidend bei der Klassifikation ist also der Rebstock von dem die Traube kommt, gleichwohl in welchem Besitz sie ist. So teilen sich im Burgund bestimmte Lagen oft Dutzende von Weingütern.
Die Grundlagen für die heutige Klassifikation wurden im Jahre 1855, durch das Buch von Dr. Lavalles "Geschichte und Statistik der Côte d'Or", gelegt. Es wurden immer wieder Verfeinerungen und Verbesserungen vorgenommen. Die Bestimmungen erstrecken sich u. a. auf: das Erzeugungsgebiet, die zugelassenen Rebsorten sowie den Höchstertrag pro Hektar.
Die Hierarchie innerhalb der A.C. baut sich in Burgund wie folgt auf:
Appellations regionales, z.B. Bourgogne, u.a. Bourgogne Aligoté
Village Weine (AOC Communale), z.B. Pommard, Chablis
Premier Crus (an Weinbergslagen gebunden)
Grand Crus (an Weinbergslagen gebunden)
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| St. Emilion-Klassifikation |
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Die Klassifizierung im St. Emilion ist eine Sache für sich. Im Jahre 1855 wurde von St. Emilion praktisch keine Notiz genommen. Erst ein Jahrhundert später wurde ein System mit vier Stufen eingeführt, das 1985 auf drei Stufen reduziert wurde:
Premier Grand Cru Classe A/B
Grand Cru Classes
Grand Crus
Eine Besonderheit liegt darin, daß alle zehn Jahre, aufgrund von Empfehlungen einer unabhängigen Kommission, eine Revision stattfindet. (Die letzte Revision fand 1996 statt).
In den übrigen Bereichen des Bordelais gibt es keine Klassifikation.
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Quellennachweis:
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"Oxford Weinlexikon"; Hallwag-Verlag
"Der große Johnson Weinatlas"; Hallwag-Verlag
"Côte d'or, Remington"; Hallwag-Verlag
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